Der Weg des Erwachens bzw. DER Sprung

Ich denke, auf dem Weg des Erwachens seid ihr schon öfter auf DEN Sprung gestoßen, wo ihr das „alte“ Sein hinter euch lassen sollt, loslassen was ist und euch voll auf das einlassen, was eure Intuition als das Sprachrohr Gottes, Higher Self oder wie auch immer ihr es für euch definiert habt, euch eingibt. Hierzu fällt mir spontan der Spruch ein „Durch unsere Gebete sprechen wir mit Gott und Gott spricht zu uns durch unsere Intuition.“ Hierbei ist es egal, ob Gebet für uns Meditation, christliches Gebet oder schlichtweg die Hinwendung an diese höhere, uns all umfassende Macht ist.

Gott – meine Definition

Auch möchte ich an dieser Stelle kurz erwähnen, was Gott für mich ist, da dieses Wort oftmals rein der christlichen Religion zugeschrieben wird. Für mich ist Gott jedoch viel mehr und selbst die Religion begrenzt für mich die Macht Gottes. Gott ist für mich alles: Alles was ist, je war und je sein wird. Gott ist für mich diese eine Kraft, die in allem steckt, grenzenlos ist und frei von jeglicher Bewertung, Reglementierung oder Erwartung. Gott ist für mich die reine, nährende, bedingungslose Liebe – die Schöpfung selbst. Es gibt für mich nichts, worin Gott nicht ist und doch fällt es uns oft schwer Gott in uns selbst zu erkennen und uns selbst als Schöpfer unseres Lebens anzunehmen und zu erfahren, und zwar in jeglichen Lebensbereichen.

Lebensbereiche

Hierfür möchte ich mal die 7 Lebensbereiche nach Anthony Robbins erwähnen:

  1. Gesundheit & Fitness
  2. Spiritualität
  3. Liebe & Beziehungen
  4. Produktivität & Leistung
  5. Beruf & Karriere
  6. Wohlstand & Lifestyle
  7. Beitrag & Feiern

In manchen Bereichen davon hadere ich noch immer mit mir, sprich mich als Schöpfer voll anzuerkennen und zu erkennen, wo der Ursprung der Situation in mir selbst liegt und wie ich diesen auflösen kann. Dazu gilt es die Situation neutral zu beobachten, was diese Situation oder der Mensch durch sein Verhalten mir gerade spiegelt. Ziel ist es, den Ursprung in mir selbst zu finden oder welchen Glaubenssatz/ welche Erwartung an das Leben habe ich in dieser Hinsicht wirklich auf der unbewussten Ebene?

Übung:

Gehe am besten all diese Lebensbereiche einmal für Dich durch – wie nimmst Du Dich als Schöpfer in diesem Bereich wahr?

Wo stehst Du in jedem dieser Lebensbereiche auf einer Skala von 10 (ich habe mir diese Situation genauso bewusst erschaffen) und 1 (an den aktuellen Gegebenheiten sind die Anderen schuld, hier habe ich selbst keinen Einfluss – von Veit Lindau auch gern Opferitis Humana genannt – ich bin das Opfer der äußeren Umstände/ des Lebens). Die Reihenfolge/Nummerierung dieser 7 Lebensbereiche ist dabei völlig irrelevant und bedeutungslos.

Der Sprung

Und genau hier kommt nun langsam „der Sprung“ ins Spiel. Der Sprung, die „alten“ Ansichten, wie das Leben zu funktionieren hat loszulassen und anzuerkennen, dass man diese Situation wahrlich selbst erschaffen hat und zu springen in diese Realität, wo ich voll der Schöpfer meines Lebens bin und keinerlei Opfer äußerer Umstände.

Wenn ich dies einmal anerkannt habe und die Welt als Spiegel meines eigenen Unterbewusstseins anerkenne, so kommt nun der 2. Schritt, der wahre Sprung ins Spiel. Der Sprung, alles loszulassen, was ich meine „tun und sein zu müssen“, mich ganz der Intuition hinzugeben und einfach nur zu sein, wer ich wahrlich als Seele bin. Hierfür brauche ich nichts mehr „zu tun“, sondern „lediglich“ zu sein.

Dies klingt so wundervoll einfach und leicht, doch genau hier lag und liegt für mich die eigentliche Herausforderung. Ich habe diese Worte etliche Jahre gehört und doch war meine Frage an dieser Stelle immer stets – Wie mache ich das? Was muss ich genau TUN? Auf der rein geistigen Ebene hab ich dies zwar verstanden, doch ich brauchte etwas praktisches, d.h. wie wende ich dies wirklich auf mein Leben an und Wie schaffe ich diesen Wandel in meinem Alltag?

Hierfür bin ich etlichen „spirituellen Lehrern“ gefolgt um herauszufinden, wie ich diesen Switch in mir wirklich realisiere. Es klang immer so schön, so schön verlockend und ich wusste tief in mir, dass es Wahrheit ist, doch stand gefühlt dennoch vor einer scheinbar unüberwindbaren Mauer, wo ich parallel wusste, es gibt einen Weg, diese zu überwinden und genau diese Antwort, wie dies geht suchte ich.

Die Lösung

Inzwischen kann ich nun sagen, es gibt viele Wege. Kürzere, wie der einfachen Entscheidung und dem sofortigen Wandel, wie auch zahlreiche, verschieden lange Wege. Für mich haben all diese Wege eins gemeinsam – den Geist zu schulen und dieses „ICH“ bzw. „ICH WILL“ loszulassen/ zu brechen. Ich nehme an, Du suchst ebenfalls den direkten Weg, den sofortigen Wandel um wieder daheim in Dir anzukommen, wie ich ihn unbedingt wollte. So begann ich von einem zum nächsten „Lehrer“ zu tingeln und merkte oft nach kurzer Zeit, dass dieser nicht den direkten Weg lehrt und ich nicht warten wollte. Der Witz dabei ist jedoch, damit zögerte ich diesen Wandel ewig hinaus und kam letztlich zu keinerlei Ergebnissen. Denn die äußere Welt spiegelt immer wieder unseren eigenen Fortschritt wieder. Verändert sich nichts im Außen, so hat sich demzufolge auch nichts im Innen geändert. Das Außen ist für mich die „Kontrollinstanz“ auf meinem Weg.

Jetzt weiß ich, dass für mich das Schlüsselwort Vertrauen, genauer gesagt das Urvertrauen ist. Wenn Du wirklich voll im Urvertrauen in das Leben selbst lebst, so ist für dich der direkte Weg am einfachsten möglich. Ich war dies jedoch nicht und habe mich Schritt für Schritt über Selbstliebe, Selbstvertrauen etc. dem Vertrauen in das Leben selbst genähert und kann mich nun immer mehr im Urvertrauen in Gott üben. Dieses Urvertrauen ist der Ursprung von allem und das Ziel, was hinter der Mauer verborgen schien. Im Urvertrauen, bin ich in Gott angekommen. Hier muss ich nichts mehr tun, sondern hier darf ich sein. Hier erschaffe ich meine eigene Realität und alles was ist.

Und wie kommst Du dorthin? Es reicht nicht einfach, sich im Vertrauen zu üben, wenn Dir Dein Unterbewusstsein doch die ganze Zeit, im wahren Gebet – d.h. zwischen den Meditationen, Gottesansprache erzählt, dass derjenige doch nicht der Richtige ist, es nicht ernst meint, du nur ausgenutzt wirst… Dieses Urvertrauen funktioniert nur, wenn es wirklich tief in Dir verwurzelt ist und damit Deine Gedanken, die Deine Gefühle erzeugen beherrscht. Denn Deine Gefühle steuern Deine Schwingung. Deine Schwingung wiederum Deine Taten und Deine Taten, Deine Realität.

Paradigm Shift

Und wer spontan ist und dem Englischen mächtig, der macht direkt ab heute (26.5.2020) am Paradigm Shift von Bob Proctor mit, wo ich Dich gern auch als Bob Proctor Consultant unterstützte:

Paradigm Shift

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