Wir haben immer die Wahl, welche Bedeutung wir den Dingen geben wollen!

Wir haben immer die Wahl, welche Bedeutung wir den Dingen geben wollen!

Ein Satz der für mich meist für Andere galt, nur mich selbst eher in Teufels Küche zu bringen schien.

Sobald ich mit jemanden spreche, nehme ich oft automatisch und völlig unbewusst auch die Perspektive des Anderen ein. Es geschieht einfach, dass wenn mir jemand etwas über jemanden erzählt, seine Perspektive als die Alleingültige beschreibt, ich ihm die Perspektive des Anderen versuche zu erklären, ohne mit diesem ggf. je gesprochen zu haben. Ich will diesen dabei nicht in Schutz zu nehmen, sondern einfach eine Möglichkeit eröffnen, die meinen Gegenüber zum Nachdenken und Lösungsfindung bringt.

Mich selbst brachte dies jedoch früher meist eher in Teufelsküche. Ich nahm zwar genauso die Perspektive des Anderen in mir ein, jedoch führte dies dazu, dass ich zwar den Anderen verstand, mich selbst jedoch dabei klein machte und hintenanstellte. sprich ich wahrte dabei nicht meine eigenen Grenzen, war mir derer meist kaum bewusst und ignorierte, dass ich überhaupt welche hatte. Letztlich meinte ich, diese für das „Wohl“ des Anderen, der es jedoch meist nicht einmal zu schätzen wusste aufgeben zu müssen. (Vielleicht erkennst Du bereits in diesem Satz, den Fehler im System – ich „meinte“ und „der Andere schätze dies nicht“. Zum Einem kommt hier eine gewisse Erwartungshaltung zutage, dass ich erwartete, dass der Andere von mir dies erwartet und zum Anderen mein „Unglück“, meine Opferhaltung, da der Andere dies nicht zu schätzen wusste.)

Doch es gehört Beides dazu, in dieser Welt der scheinbaren Gegensätze. In einer Welt, in der wir nur zu gern in eine Opferhaltung verfallen, da sie so wunderschön bequem ist. Wir müssen uns in dieser nicht mit unseren eigenen Themen auseinandersetzen, d.h. lernen eigene Grenzen zu setzen und diese wirklich konsequent zu vertreten, lernen wo wir uns unserer Verantwortung an der Situation entziehen… Ich kenne dies! Ich habe jahrelang das gleiche Spiel unbewusst gespielt und mich gefragt – wo soll ich denn noch Verantwortung übernehmen? Habe ich denn davon nicht schon genug, die auf mir lastet?

Das Tückische daran, was ebenso das Prinzip „von Außen nach Innen“ widerspiegelt, welches ich jahrelang lebte, ist, dass die Verantwortung, die ich übernahm immer nur die Verantwortung im Außen war. Die Verantwortung für andere Personen, die ich meinte die auf mir zu lastet, die Verantwortung von Krediten, von äußeren Verbindlichkeiten und Umständen…

Doch wie ich die Verantwortung für mich selbst übernehme, auf meine eigenen Bedürfnisse achte und wirklich mir bewusst bin und lebe, dass ich mit meinen Gedanken und Gefühlen die äußere Realität erschaffe. Dies war mir damals nicht bewusst. Doch genau dies ist der Knackpunkt. Die Verantwortung für unser Leben, für alles was wir in unserem Leben erfahren, sprich die wahre Freiheit beginnt IN uns und nicht im Außen. Erst wenn wir lernen, „von Innen nach Außen“ unsere Welt zu formen, dann verlassen wir ganz automatisch das Opferbewusstsein und übernehmen Verantwortung für unser Leben. Wir werden zum Schöpfer unseres Lebens, unserer Realität.

Schau Dir vergleichsweise ein Kleinkind an, das sich in den Kopf gesetzt hat, diesen einen Lutscher zu bekommen. Es lebt komplett nach seinen inneren Bedürfnissen und wird diese auch anfangs immer durchsetzen, bis wir als Erwachsene meinen, besser zu wissen als das Kind, was für dieses gut ist und ihm indirekt diese Opferhaltung anerziehen, wenn wir uns einfach über dieses stellen. Ich weiß, dies ist jetzt überspitzt, doch versetze Dich einfach selbst mal in diese Situation. Was wäre dann, wenn Dir einfach jemand nur diesen Lutscher wegnimmt oder wenn derjenige Dir dazu erklärt, warum Du diesen Lutscher jetzt nicht bekommen kannst (Gesundheit, Geld, Gefühle eines Anderen …) In dem einen Fall, wärest Du einfach nur das Opfer, da Du als Kind es nicht verstehen kannst. In dem anderen Fall, würdest Du etwas dazulernen, neues Wissen aufnehmen oder es anders erklärt bekommen, sodass Du leichter verstehst und es Dir auf Deinem Weg weiterhilft und stärkt.

Was hat dies alles mit „Außen nach Innen“ bzw. „Innen nach Außen“ auf sich?

Wir haben, wie anfangs bereits gesagt, immer die Wahl, ob wir die äußeren Dinge als Ursprung von allem sehen und damit im Innen immer mehr verkümmern. Wie können „meinen“ auf die äußeren Umstände keinen Einfluss zu haben ODER wir entscheiden uns dazu, den Ursprung von allem in uns zu finden und uns bewusst zu machen, dass wir jederzeit die Wahl haben. Die Wahl, ob wir uns als Opfer fühlen wollen ODER ob wir uns unsere Schöpferkraft, die Bedeutung die wir diesem Moment geben wiederholen. Wollen wir unser Denken und Fühlen nach den äußeren Gegebenheiten richten, wie Andere sich verhalten, was die Medien uns fühlen lassen wollen ODER entscheiden wir selbst, dass wir uns bspw. glücklich fühlen wollen.

Bei einem Radiosender fällt uns diese Wahl nicht schwer. Kommt ein Song, den wir nicht mögen, so schalten wir einfach um auf eine andere Frequenz. Doch was, wenn dies auch jederzeit für Deine eigenen Gedanken und Gefühle möglich ist? So wie Du einen melancholischen Song auflegen und Dich dem Winterblues hingeben kannst ODER eine freudvollen Song, der Dich zum mitträllern und durch die Gegend tanzen animiert.

DU HAST JEDERZEIT DIE WAHL, WAS DU DENKEN UND FÜHLEN MAGST!

Und wenn du dazu gern mehr erfahren magst, so komme in meine Facebook Gruppe, wo vom 18.1. bis 22.11 ein kostenfreier Workshop stattfindet, wie Du den Erfolg und Freiheit in Dir findest.

https://www.facebook.com/groups/unlock.your.infinite.power 

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