Warum braucht es derzeit soviele Coaches?

Es war nun bereits eine Weile ruhig um mich, doch jetzt gerade erkenne ich warum es derzeit so viele danach zieht „Coach“ zu sein/ zu werden, wenngleich jeden hierbei etwas anderes „ruft“. Es ist die Zeit des „Erwachens“, die Zeit in der sich immer mehr Menschen die Frage stellen – „Wer bin ICH?“ und „Was will ich wirklich?“ Es passiert so viel im Außen, die Welt wird immer schnelllebiger und wir haben den Kontakt zu uns selbst und zur Natur verloren. Wir genießen sie, indem wir mit dem Auto oder gar Schiff durch schöne Landschaften fahren, indem wir für ein Stück Kuchen oder Torte ins Grüne fahren und uns an dem Anblick der Natur laben. Doch wir haben vergessen, dass wir ein Teil dieser sind. Wir kaufen billig, selbst wenn die Produkte aus fernen Ländern transportiert wurden, wir ziehen uns im Sommer zurück, ohne den Tieren und Natur Wasser und Aufmerksamkeit zu geben und dabei in den Zeiten, in denen sie unsere Hilfe benötigen für sie da zu sein. Wir nehmen sie für Selbstverständlich, doch übersehen das täglich über 100 Tierarten auf der Welt aussterben, da wir allein mit uns beschäftigt sind – mit dem, was uns gut tut, uns Geld beschert etc. und verlieren dabei den Kontakt zu der Natur, die uns heilend an der Seite steht. doch ebenso schlimm finde ich, wie wir den Kontakt zu uns selbst und den Menschen um uns verlieren. Jeder ist nur noch mit sich beschäftigt, mit dem wie er finanziell, gesundheitlich, mental das Leben noch hinbekommt….

Was ist mit den Familienfesten geschehen, wo zahlreiche Familienmitglieder daheim zusammenkamen bei selbstgebackener Torte  und in der gesamten Familie alle für einander einstanden? Inzwischen möchten viele den „Stress“ der Vor- und Nachbereitung nicht mehr, genießt leider die Ruhe für sich, da der Alltag einen auslaugt. Wie haben es all die Generationen vor uns gemacht, wo es noch diesen starken Zusammenhalt in der Familie, in den Mehrfamilienhäusern egal wo? Sie hatten wohl einen Vorteil uns gegenüber – sie hatten keine Smartphones, kein Social Media, was von der Idee die Menschen zusammenbringen soll, doch letztlich immer mehr vereinsamen lässt. Man ist doch „vermeintlich“ auf dem Laufenden, was bei dem anderen aktuell passiert – wozu da noch zum Telefon greifen oder sich treffen? Nur um das „Klagelied“ des anderen sich anzuhören?

Ich würde sogar so weit gehen, zu sagen – wir haben wirkliche Kommunikation verlernt. Wir wollen jemanden, der uns sagt, wie wir unsere Beziehung „fixen“, wie wir erfolgreicher werden. Wir hören oft mehr auf andere und verlernen dabei immer mehr, dass wir eine eigene innere Stimme haben, die uns führen will. Die uns genau sagt, was zu tun ist, da wir „es wissen“ und zwar nicht auf der Ebene des Verstandes, sondern auf der Ebene der Herzen. Wir spüren, was der Andere gerade braucht und wie wir zusammen wachsen können. Wir spüren auch nicht mehr, was uns unser Körper an Warnsignalen sendet, bis wir mit Herzinfarkt oder Burnout auf heftige Weise erfahren müssen, dass in unserem Leben etwas radikal schief läuft. Doch erkennen wir dadurch auf Dauer, dass wir mehr auf unser Herz hören müssen? Das Leben ist immer für uns und versucht auf unseren Kern hinzuweisen, den wir oftmals völlig leugnen, übersehen und inzwischen völlig verlernt haben, wie wir überhaupt unsere innere Stimme wiederfinden und wieder ein Gehör für unseren Körper, für die Natur in Gänze entwickeln. Dafür gibt uns das Leben uns unser Körper immer heftigere Warnsignale, die wir übergehen können um ein stärkeres Signal beim nächsten Mal zu erhalten oder wir halten inne und versuchen den Rückweg zu unserem inneren Kern wieder zu finden, wo alleinig die Liebe unser Leben regiert und jede Tat in Liebe eine völlig andere Wirkung erzielt als eine Tat in Unbewusstsein. Ich denke, jeder von uns kennt Situationen, in denen man unbewusst auf einen falschen Ton des anderen reagiert und die Situation entgleitet und genauso Momente, in denen wir in solchen Momenten bewusst in der Liebe verankert sind und die Situation in Liebe geklärt wird.

Aktuell spüren immer mehr Menschen, dass es so wie es aktuell ist, nicht weitergehen kann. Es muss etwas geschehen. Manche versuchen weiterhin, ihr Heil im Außen zu finden, gegen etwas oder für etwas zu kämpfen, doch allein das Wort „Kampf“ zeigt hier bereits an – dass es nicht der richtige Weg sein kann. Manche jedoch spüren, dass sie die Lösung nur im inneren finden können und begeben sich auf die Reise zu sich selbst. Sie wollen die Stimme Gottes/ der Liebe in sich wiederfinden, da sie instinktiv wissen, dass diese Kraft alles andere im Außen heilen wird. Wir agieren schlichtweg anders, wenn wir bewusst den Weg der Liebe gehen und erzielen dadurch völlig andere Ergebnisse oder wer will schon einen Heiratsantrag bekommen, der „erkämpft“ wurde? Er soll aus der Liebe selbst sprechen und dann finden wir auch die richtigen Worte,  welche mit so viel Liebe schwingen, die uns so tief berührt. Es spricht die Liebe selbst und genau dort werden wir die Lösung finden. Wenn wir mit unserer Essenz, der Liebe selbst, Gott verbunden sind, werden wir für alle Probleme die passende Lösung finden.

Genau dieser innere Drang, dass etwas passieren muss führt dahin, dass wir als Menschheit wieder zusammentreten und uns gegenseitig wieder lehren, wie wir den Weg zurück zu uns wiederfinden. Und genau hierfür braucht es Coaches, Lehrer, Visionäre, die bereits vorangegangen sind, die bereits ein Stück weiter auf dem Weg sind und bereits wieder klar(er) sehen können und sich von der Liebe leiten lassen.

Bitte hört nicht auf, den Weg zurück zu euch zu gehen, egal ob mit Büchern, Seminaren, Coaches, Freunden – holt euch Hilfe von anderen, die bereits weiter sind wie ihr und gebt euer Wissen an die, die nach euch folgen weiter. Es ist Zeit, dass die Menschheit wieder zusammenwächst und füreinander da ist und dadurch auch endlich wieder die Natur voll einbezieht, da wir ein Teil dieser Welt sind und uns gegenseitig nähren und unterstützen sollen.

 

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